NEULAND - Eroberungen der Natur

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  • 240 Seiten, ca. 200 Abbildungen
  • Außenformat 26,8 x 28,9 cm
  • Hardcover mit Surbalin-Einband und Folienprägung
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  • Verlag: Frederking & Thaler

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NEULAND - Eroberungen der Natur (Verlagsbeschreibung)


Wenn der Mensch geht, holt sich die Natur den Raum zurück. Sven Fennema, Meister der Lost-Places-Fotografie, fängt diese Metamorphosen mit der Kamera ein: überwucherte Industriestätten, überwachsene Dörfer, Wildnis im Wohnzimmer. Entstanden ist ein Prachtband mit der bildgewaltigen Vielfalt des Verfalls vergessener Orte und Plätze: zauberhaft, verstörend und geschichtenreich.

Aus dem Nachwort

Die Welt der vergessenen Orte bietet viele Facetten, gerade in den letzten Jahren hat mich jedoch kaum etwas so sehr fasziniert und gefangen genommen wie das Wirken der Natur, wie der Einfluss der Elemente und die Rückeroberung der menschlichen Relikte durch die Vegetation. Immer wieder wird mir auf meinen Reisen zu verlassenen Plätzen eindrucksvoll gezeigt:
Verschwindet der Mensch, wird die Natur siegen und sich zurückholen, was ihr einst gehörte.

Schnell wuchs in meinem Kopf das Konzept für dieses Buch:

Eine Expedition durch die Stadien des Verfalls, durch außergewöhnliche Orte und ihre Verwandlung. Ein Großteil der Ziele wurde dediziert für dieses Buch recherchiert und zusammengetragen, andere sind bereits unwiederbringlich zerstört oder schon umfangreich dokumentiert.

Bei der Entstehung des Bildmaterials eröffnete sich mir zumeist eine eigene Welt, die schwer mit Worten zu beschreiben ist. Dabei hat mich vor allem ein Gedanke begleitet: Ganz egal, welches vermeintliche Chaos und welches Stadium des Verfalls ich antraf, im Mittelpunkt stand eine unvergleichliche Ruhe und friedvolle Stimmung. Das hektische und schnelle Menschengetriebe liegt plötzlich weit entfernt, die Realität erscheint entschleunigt – hier regiert eine andere Zeit.

Als Mensch empfinde ich mich auf einmal als wenig bedeutend und schon gar nicht als Herrscher über die Erde.
In dieser Position blickt man ehrfürchtig auf die Macht der Elemente und die Größe der Natur. Am Ende sind wir die geduldeten Gäste und sollten dem echten Regenten über diese Welt Respekt erweisen.

Die Worte des Schriftstellers Robert Walser bringen die Essenz meiner Expedition auf den Punkt:

»Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein. Sie ist es.«